Dienstag, 22. November 2016

Gebratener Reis mit Huhn

Gebratener Reis mit Huhn

Für gebratenen Reis benötigt man Langkornreis von sehr guter Qualität - also zum Beispiel thailändischen oder indischen Duftreis (Basmati). Diese Sorten bleiben schon beim Kochen fest und körnig, weil sie relativ wenig Flüssigkeit aufnehmen.
Wichtig ist, den gekochten Reis ganz abkühlen zu lassen. Die Körner sind dann so stabil, dass sie sich braten lassen, ohne matschig zu werden.

Gebratener Reis mit Huhn
Gebratener Reis mit Huhn
Zutaten für 4 Personen                                                                                    Zubereitungszeit: 60 Minuten
                                                                                                                       + Marinierzeit 3 Stunden
  • 1 doppelte Hühnerbrust
  • 1 Knoblauchzehe
  • 5 El Erdnussöl
  • 100 g Langkornreis
  • 200 ml Wasser
  • 100 g gekochter Schinken
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 Möhre
  • 1 kleine grüne Paprikaschote
  • Salz, Cayennepfeffer
  • 2-3 El Sojasauce
  • 1/2 Bund Petersiliet

 

Zubereitung

Das Hühnerfleisch zuerst quer zur Faser in dünne Scheiben schneiden, dann in feine Streifen schneiden. Den Knoblauch fein hacken. Das Fleisch mit dem Knoblauch  und 1 Esslöffel von dem Öl mischen und zugedeckt im Kühlschrank etwa 3 Stunden marinieren.

Inzwischen den Reis mit dem Wasser aufkochen und zugedeckt bei schwacher Hitze etwa  20 Minuten garen, bis er weich, aber noch körnig ist. Dann in einer Schüssel erkalten lassen, dabei einige Male vorsichtig mit einer Gabel umrühren, damit die Reiskörner nicht zusammenkleben.

Den Schinken vom Fettrand befreien und in dünne Streifen schneiden. Die Frühlingszwiebeln von den Wurzelansätzen und den welken Blätten befreien, waschen und mit dem Grün in Röllchen schneiden. Die Parikaschale waschen, putzen, achteln und in feine Streifen schneiden. Die Möhre schälen und in dünne Stifte schneiden.

In einer Pfanne oder einem Wok einen weiteren Esslöffel Öl erhitzen. Das Fleisch darin bei starker Hitze unter ständigem Wenden  etwa 4 Minuten braten, bis es leicht gebräunt ist. Herausnehmen und auf einem Teller beiseite stellen.

Den Schinken in den Wok geben und bei schwacher HitzeunterRühren etwa 30 Sekunden braten. Ebenfalls herausnehmen und beiseite stellen.

Den Rest des Öls im Wok erhitzen. Das  geschnittene Gemüse darin bei starker Hitze unter Rühren etwa 5 Minuten braten.

Den Reis dazugeben und alles noch etwa 2 Minuten braten, bis das gemüse bißfest und der reis heiß ist. Dabei immer wieder umrühren.








Das Fleisch und den Schinken untermischen, alles mit Salz, einer kräftigen Prise Cayennpfeffer und der Sojasauce würzen und alles unter Rühren erhitzen.

Die Petersilie waschen, trockenschütteln und fein hacken. Den gebratenen Reis auf vorgewärmten Tellern anrichten und mit der Petersilie bestreuen.

Meine Kochlust-Tipp: 

 

Gebratener Reis oder "fried rice" ist in Asien ein Standartgericht, wie auch in den asiatischen Restaurants hierzulande. Er kann mit jedem Gemüse kombiniert werden, das gerade als Rest übrig ist. Typische Zutaten sind außerdem Schweinefleisch, Eier, Krabben, Pilze und Sprossen. Eine vegetarische version besteht aus Tofu, frischem ingwer, grünen Erbsen, Stangensellerie und Zucchini.
Gebratener Reis wird in Asien durchaus auch zum Frühstück angeboten, wie wir es in einem Hotel schon erlebt haben.
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Freitag, 18. November 2016

Rotbarschfilet mit Pilzen

Rotbarschfilet mit Pilzen 

Dieses Rezept bietet sich für Ungeübte in der Küche an. Es ist einfach in der Zubereitung schmeckt aber vorzüglich und macht was her. Ernährungsexperten empfehlen es ja längst. Nicht nur Freitags und an besonderen Feiertagen, sondern, aus gesundheitlichen Gründen sollte Fisch mindestens zweimal pro Woche auf dem Esstisch stehen.

Rotbarschfilet mit Pilzen
Rotbarschfilet mit Pilzen

Zutaten für 4 Personen                                                                             Zubereitungszeit: etwa 60 Minuten
                                                                                                                      
  • 2 Zwiebeln
  • 500 g frische Champignons
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • 3 El Butter
  • 1 Bund Petersilie
  • 200 g Doppelfrischkäse mit Kräutern
  • 4 El Sahne
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz
  • weisser Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 Eigelb
  • 800 g Rotbarschfilet

 

Zubereitung

Die Zwiebeln schälen und fein hacken. Die Champignons putzen, kurz abbrausen und in gleichmäßige Scheiben schneiden. Mit etwa der Hälfte des Zitronensafts beträufeln. Den Backofen auf 220 vorheizen.

In einer breiten Pfanne die Butter erhitzen. Die Zwiebeln darin glasig braten. Die Pilze kurz mitdünsten.

Inzwischen die Petersilie waschen, trockenschütteln , abzupfen und fein hacken. Mit dem Frischkäse und der Sahne unter die Pilze rühren. Den Knoblauch schälen und dazu pressen, alles kurz aufkochen lassen.

Die Pilze mit Salz, Pfeffer und etwa einem Teelöffel Zitronensaft abschmecken. Abkühlen lassen. Das Eigelb verquirlen und unter die Sauce ziehen.




Den Fisch abspülen und trockentupfen. Mit dem restlichen Zitronensaft beträufeln, salzen und pfeffern. Eine feuerfeste Form einfetten. Den Fisch hineinlegen und die Pilze darauf verteilen. Im Backofen (Mitte) etwa 10 Minuten garen. Dann im ausgeschalteten Backofen noch etwa 5 Minuten nachziehen lassen.

 

Meine Kochlust-Tipp: 

 

Die Garzeit  für das Rotbarschfilet mit Pilzen haben wir etwas verlängert, da die Fischfilets in der Form ein wenig übereinander geschichtet waren.


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